Stressmanagement

Stress, was ist das?

„Die Zeit vergeht
nicht schneller als frĂŒher,
aber wir laufen eiliger
an ihr vorbei.“
George Orwell

 

Was sind typische Stressbelastungen?

  • Äußere Anforderungen wie Zeitdruck, hohe Anforderungen
  • Eigene Überforderung durch stressverschĂ€rfende Denkmuster und Haltungen wie Perfektionismus oder Ungeduld
  • Chronische Überlastung mit zu wenig Zeit fĂŒr Erholung, Freunde, Genießen und Lebensfreude
  • Mangelnde soziale Anerkennung fĂŒr eigene Leistungen
  • Viele tĂ€glich kleine Ärgernisse wie hĂ€ufige Störungen oder der Straßenverkehr
  • Belastungen durch Lebenskonstellationen wie Probleme in der Beziehung, Pflege von kranken Angehörigen
  • Einseitige Wahrnehmung von negativen Dingen und Problemen
  • UngĂŒnstige Denkgewohnheiten wie Katastrophisieren oder GrĂŒbeln

 

 

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit hat vor allem etwas mit Aufmerksamkeit und Gewahrsein zu tun, und das sind QualitĂ€ten, die fĂŒr alle Menschen wichtig und von Wert sind. Doch betrachten wir diese FĂ€higkeiten hĂ€ufig als SelbstverstĂ€ndlichkeiten; es kommt uns nicht in den Sinn, sie systematisch im Dienste eines besseren VerstĂ€ndnisses unserer Selbst und der Weisheit zu entwickeln.
Jeder von uns hat eigene BedĂŒrfnisse, mit denen er sich auseinandersetzen muss, und jedem sind andere Dinge wichtig, die er oder sie im Laufe des Lebens erreichen möchte.

Achtsamkeit macht uns die Tatsache bewusst, dass sich unser Leben in einer Folge von Augenblicken entfaltet – das es aus nichts weiter als diesen Augenblicken besteht. Wenn wir in vielen dieser Augenblicke nicht völlig gegenwĂ€rtig sind, so ĂŒbersehen wir nicht nur das, was in unserem Leben am wertvollsten ist, sondern wir erkennen auch nicht den Reichtum und die Tiefe unserer Möglichkeiten, zu wachsen und uns zu verĂ€ndern.

„Der Augenblick ist die einzige Zeit, die ich verĂ€ndern kann.“

Diese Methode ist nicht kalt, ĂŒbermĂ€ĂŸig analytisch oder gefĂŒhllos. Die Grundhaltung der Achtsamkeitspraxis ist sanft, akzeptierend und nĂ€hrend. Man könnte sie auch als „Leben aus dem Herzen heraus“ beschreiben.

Achtsamkeit wirkt befreiend, da sie uns ermöglicht, eine neue Arten zu sein zu entdecken, in uns selbst und in der Welt, Seinsweisen, die uns von jedem Trott befreien, in den wir so oft verfallen. Zudem wirkt Achtsamkeit stÀrkend, weil uns das Aufmerksamsein Zugang zu den Quellen der KreativitÀt, Intelligenz, Imagination, Klarheit, Entschlossenheit, Wahlmöglichkeit und Weisheit öffnet, die sich tief in unserem Inneren befinden.

Gegen Stress gibt es kein Patentrezept.Dennoch haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihren Stresspegel zu reduzieren. Nicht jede Maßnahme ist fĂŒr jeden gleich effizient. Probieren Sie was Ihnen am angenehmsten ist und kombinieren Sie die unterschiedlichen Elemente miteinander, um eine persönliche Anti-Stress-Strategie zu entwickeln.

 

 

Arbeiten Sie an Ihrer Einstellung.

Ich leide an MS – Ich lebe mit MS.

  • Setzen sie sich realistische Ziele, aktivieren Sie individuelle Ressourcen.
  • Seien sie Schöpfer der eigenen RealitĂ€t.
  • ÜberprĂŒfen Sie Ihre Gedanken und GlaubenssĂ€tze.

Neurobiologisch betrachtet ist der wesentliche Bestandteil eines sinnvollen Stressmanagements die Herabsetzung innerer, speziell nicht dem Willen unterliegenden AktivitÀt. Geeignete Verfahren dazu sind Entspannungsmethoden, Coaching, Hypnotherapie, Achtsamkeit. Meditation ist ein Prozess durch den wir unsere Aufmerksamkeit und unser Gewahrsein vertiefen, verfeinern und sie in unserem Leben besser nutzen lernen.

Achtsamkeit bedeutet: Auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein, bewusst, im gegenwÀrtigen Augenblick und ohne zu urteilen.

Die Haltung von Achtsamkeit hilft uns, weniger aus Vorurteilen und Ängsten heraus zu leben, sondern den Augenblick so wahrzunehmen, wie er gerade ist. Dadurch erwĂ€chst in uns nach und nach eine innere StĂ€rke, die es uns ermöglicht, auch mit schwierigen Situationen im Leben hilfreich umzugehen, was wiederum die Angst und das Stressniveau senkt.

FĂŒr einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Leben